Lehrschwimmbecken Aegidienberg (Derzeit geschlossen)

Das Lehrschwimmbecken befindet sich in Aegidienberg an der Theodor-Weinz-Schule, Burgwiesenstraße 31. Aktuell befindet es sich im Umbau.

 

Pressemitteilung vom 31. Januar 2020:

Neubau Lehrschwimmbecken in Aegidienberg, Bad Honnefer Bäder
Energiekonzept der Bad Honnef AG bringt städtische Klimaschutzbemühungen voran und spart 65 Tonnen CO2-Emissionen im Jahr

Das in den 70er Jahren erbaute Hallenbad in Aegidienberg neben der Theodor-Weinz-Schule musste Ende 2018 wegen schwerer statischer Mängel geschlossen werden. Im Februar 2019 hat die Politik schließlich beschlossen das alte Gebäude durch einen Neubau zu ersetzen. Im Herbst 2019 wurde das Hallenbad abgerissen. Mit dem Neubau soll im Sommer 2020 begonnen werden.

Effizienz und Klimaschutz sind der Stadt Bad Honnef sehr wichtig und so wurde hierauf ein besonderes Augenmerk gelegt.

„Wir wollen ein Konzept verfolgen, das ökonomisch und ökologisch sinnvoll ist“, beschreibt Otto Neuhoff den Grundgedanken. Bei dem Energiekonzept sollte die Bad Honnef AG daher vor allem Wert auf Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit legen.

Die Bad Honnef AG entwickelte so ein nachhaltiges Energiekonzept zur Wärme- und Stromversorgung durch Integration eines neuen Blockheizkraftwerkes (BHKW) in die bestehende Heizzentrale, welches die Wärmeversorgung ergänzt und gleichzeitig Strom produziert, der zur Deckung des Strombedarfs der Schule und des Schwimmbads verwendet wird. Eine neue Photovoltaikanlage auf dem Dach eines Gebäudes der Theodor-Weinz-Schule wird ebenfalls in das Konzept zur „Eigenstromversorgung“ eingebunden, sodass ca. 80% des gesamten Strombedarfs umweltfreundlich und nachhaltig vor Ort erzeugt werden.

Um den Platzbedarf für die Technik möglichst gering zu halten, soll die Energieversorgung des neuen Schwimmbads, der Theodor-Weinz-Grundschule und der angrenzenden Zweifeldturnhalle zentral erfolgen.

„Die wesentlichen Vorteile sind geringe Investitions-, Wartungs- und Instandhaltungskosten. Zudem werden nur ein Erdgashausanschluss und eine Abgasanlage benötigt. Durch die unterschiedlichen Bedarfsanforderungen der drei Liegenschaften wird überdies eine gute Auslastung der Heizungsanlage gewährleistet“, erläutert Axel Gerhartz als verantwortlicher Projektleiter der BHAG das Konzept.

Um eine genaue Abrechnung zwischen der Stadt Bad Honnef und der Bad Honnefer Bäder GmbH zu gewährleisten wird zudem die sanierungsbedürftige Niederspannungshauptverteilung in der Theodor-Weinz-Schule erneuert und auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Unter anderem werden moderne und fernauslesbare Messeinrichtungen eingebaut. So kann der Strombedarf überwacht und optimiert werden. Gegenüber einer herkömmlichen Lösung mit Brennwertkesselanlage und 100%igen externen Strombezug werden mehr als 65 Tonnen CO2-Emissionen im Jahr eingespart.

Den Vertrag unterzeichneten Bürgermeister Otto Neuhoff, Betriebsleiter Bad Honnefer Bäder Hans-Joachim Lampe-Booms, BHAG-Vorstand Mathias Eik und BHAG-Projektleiter Axel Gerhartz.

 

Pressemitteilung vom 2. September 2019:

Abbrucharbeiten an der Theodor-Weinz-Schule

Die Bäderbetriebe Bad Honnef haben mit den Abbrucharbeiten vom alten Hallenbad und der Turnhalle begonnen. Insgesamt müssen dem neuen Hallenbad vier alte Gebäude weichen. Neben dem Lehrschwimmbecken werden eine Hausmeisterwohnung, eine zentrale Umkleide und die alte Schulturnhalle abgerissen.

Der Auftrag für die Abbrucharbeiten wurde nach Ausschreibung an die Firma ESKA in Troisdorf vergeben. „Die Firma ESKA ist ein renommiertes Unternehmen aus der Region und hat durch den zeitnahen Beginn ihr Potenzial in Personal und Geräten unter Beweis gestellt“, so Hans-Joachim Lampe-Booms, Betriebsleiter der Bäderbetriebe. „Vor Schulbeginn konnten schon alle Asbest-belasteten Schindeln von der Außenfassade entfernt werde.“ Alle Schadstoffe werden sortiert und sachgerecht verpackt. Die Arbeiter der Firma ESKA füllen mit Schutzanzügen ausgestattet die bereitgestellten Säcke (Big Packs) für die Entsorgung. Danach werden sie mit einem Container abgefahren und zu einer zugewiesenen Deponie gefahren.

Überwacht werden die Arbeiten von dem Ingenieurbüro Grieseler aus Dortmund. Dies stellt auch eine Ingenieurin für den Sicherheits- und Gesundheitsschutz, wie nach Bauordnung gefordert. Der erforderliche SIGEKO-Plan hängt zentral auf der Baustelle aus, beschreibt alle Arbeitsschritte und listet die beteiligten Firmen auf.

„Der Abbruch schreitet so gut voran, dass bereits in der 37. Kalenderwoche der erste Bagger anrollen wird“ wie Lampe-Booms berichtet. Zurzeit stehen alle Gebäude noch und werden entkernt, d.h. alle Baustoffe wie Trennwände, Füllstoffe, Holz oder Stahleinbauten werden entfernt.

Das gesamte Gelände ist durch einen abgeriegelten Bauzaun umstellt, so dass kein Unbefugter in die Baustelle gelangen kann. Dies ist umso wichtiger, da die Schule jetzt begonnen hat und das Risiko für Schülerinnen und Schüler dadurch reduziert wird. In Abstimmung mit der Schulleitung findet ein monatliches Gespräch statt und die verschiedenen Arbeiten auf dem Gelände der Schule werden koordiniert. In Kürze soll das neue Begegnungshaus eingeweiht werden, sodass wieder ein neuer Abschnitt abgeschlossen werden kann. Alle Beteiligten sind bemüht, die Behinderungen für Schule und Bevölkerung so gering wie möglich zu halten. Trotzdem bittet Lampe-Booms nochmal um Verständnis für Unannehmlichkeiten und Beeinträchtigungen, die auch der Neubau des Hallenbades in der nächsten Zeit mit sich bringen wird.

 

Aktuelles:

Der Neubau hat begonnen. Derzeit wird das bisherige Lehrschwimmbecken rückgebaut, um Platz für das schöne neue Schwimmbad zu erhalten.

 

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